Besuch in der Theaterfabrik Weiz

Noch knapp vor Drucklegung des Jahresberichts hatte die 2AHET mit Ulla Nidetzky und Robert Pretterhofer an einer neuen Produktion der Theaterfabrik Weiz teilzuhaben. Das Stück „Werther“ (frei nach Goethe „Die L. des jungen Werther“) wurde mit jugendlichen Laienschauspieler*innen von Bea Dermond & Clemens Zabini inszeniert. Mit wenig Requisiten und einigen wirksamen Regieeinfällen (Wofür stehen die Einsiedegläser?) gelang des der Truppe 80 Schüler*innen in den Bann zu ziehen. Das Thema „(unglückliche) Liebe“ betrifft schließlich jeden einmal. Wie sich das Thema  Liebe in Zeiten von Freundschaftplus heute zeigt ist auch interessant

Hier ein paar authentische Eindrücke der Schüler*innen:

 

Eine klassische Inszenierung hätte mir besser gefallen. Die Schauspieler waren Amateure, aber ich habe auch nichts anderes erwartet. Für ihr Alter haben sie sich trotzdem gut geschlagen. Dass die Abfolge der Szenen so vermischt war, habe ich nicht so gut gefunden. Zusammengefasst wurde ich zweifellos überrascht. In mancher Hinsicht positiv, in mancher eher negativ. Jedenfalls war es unterhaltsam. 

Florian B.

Ich fand die moderne Inszenierung mit Beteiligung des Publikums und den Einsatz der Requisiten sehr gut. Die Schauspieler spielten sehr lebhaft und durch den Wechsel der Rollen wurde es nie langweilig, obwohl es an manchen Stellen ein wenig verwirrend war. Es war eine gute Aufführung. 

Stefan T.

Mir hat die moderne Inszenierung sehr gut gefallen, das Bühnenbild, die Musik und das Licht waren stimmig. Die Darsteller waren sehr bemüht und haben meiner Meinung nach ein sehr ordentliches Stück präsentiert. 

Paul V.

Die Schauspieler spielten sehr gut, es war sehr unterhaltsam. Die moderne Inszenierung und den Versuch, das Stück auch für Jugendliche ansprechend zu machen, fand ich sehr gelungen. Dass das Publikum oft eingebunden wurde, fand ich teilweise ein wenig übertrieben. 

Moritz E.

Das Stück an sich war gut, aber da ich kein Theaterfan bin, hat es mich nicht wirklich begeistert. Die moderne Sprache und die Rollenverteilung von drei bis vier Personen auf einen Charakter haben mir gefallen. Des Weiteren hat mir der Mut zum Singen sehr gefallen, obwohl es schlecht geklungen hat. 

Felix L.

Anders. Eine Interessante Inszenierung, die immer wieder unerwartete Wendungen bereithielt. Eine zentrale Hauptfigur hat dem Stück meiner Meinung nach noch gefehlt. Das Publikum wurde eingebunden und es war leicht, sich in die Gefühlswelt Werthers zu versetzen. 

Philomena K.

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